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  • Sabrina Bütler

Vorbereitende Tierkommunikation bei anstehenden Veränderungen für Tier UND Besitzer

Tierkommunikation wird oft herbeigezogen, wenn Probleme bereits bestehen. Oft hat der Besitzer dann das Bedürfnis herauszufinden, was dem Tier fehlt.

Es ist aber auch sinnvoll, bereits vor einer anstehenden Veränderung die Verbindung zum Tier zu suchen.

Beispiel Stallwechsel

Ein Stallwechsel bedeutet für ein Pferd offensichtlich, dass es sein zu Hause und oftmals seine Herde verlässt, um in ein neues zu Hause und in eine neue Herde zu ziehen.

Pferde sind sehr feinfühlige Wesen. Sie nehmen den Besitzer über Gefühle und Bilder war. Auch wenn der Besitzer nicht der Meinung ist, dass er "Tierkommunikation" mit dem Tier macht, sendet er trotzdem ständig Gefühle und Bilder an sein Tier. Was der Mensch sich oft nicht bewusst ist; nicht nur das Pferd ist einer Veränderung durch den Stallwechsel ausgesetzt, sondern auch der Besitzer selber, allenfalls auch die Reitbeteiligung, der bisherige Stallbesitzer, etc. So verändert sich für das Pferd plötzlich viel, wobei nach Aussen vielleicht noch alles gleich zu sein scheint.

Das Pferd spürt jedoch schon viel früher, dass eine Veränderung ansteht. Je nach Situation kann das Pferd durch unklare Informationen vom Umfeld sehr verunsichert werden. Vielleicht hat der Besitzer selber noch etwas ein flaues Gefühl im Magen wegen dem Transport, werden ihn die neuen Reitkollegen mögen, wird das Pferd am neuen Ort gut akzeptiert?

Plötzlich scheint das Pferd sonderbare Verhaltenszüge zu zeigen, welche sich der Besitzer nicht erklären kann. Das Pferd möchte nicht mehr vom Stall weg, das Pferd bekommt Durchfall, frisst nicht mehr richtig, usw.

Tierkommunikation kann in diesem Fall helfen, das Tier auf den bevorstehenden Umzug vorzubereiten. Im Gespräch mit dem Besitzer können auch allfällige Bedenken und Gefühle thematisiert werden, so dass der Besitzer selber wieder in die Ruhe und Klarheit kommt. Der Besitzer erhält ein Verständnis, welchen Prozess sein Pferd gerade durchmacht, und kann sein Tier durch seine gewonnene Klarheit besser in diesem Prozess unterstützen.

Was kann also der Besitzer tun?

Sich selber über seine Gefühle, Freuden und Bedenken klar werden. Pferde sind authentische Tiere, man kann ihnen nichts vormachen. Wenn man die Gefühle bewusst lebt, so herrscht Klarheit. Damit kann ein Tier gut umgehen. Es geht also nicht darum Angst, Bedenken, etc. zu unterdrücken, sondern sich diese bewusst zu machen.

Dem Tier klare intuitive Informationen und Bilder senden, mit Gedanken, Gefühlen und Worten bezüglich des Stallwechsels.

Dem Tier signalisieren, dass der Besitzer versteht, dass der Stallwechsel auch für das Pferd Veränderung bedeutet und dass es die Zeit bekommt, sich sowohl auf den Abschied als auch an die neue Umgebung zu gewöhnen.

Dem Tier die eigenen positiven Gefühle und Bilder in Bezug auf das neue zu Hause mitgeben

Bei grösseren Bedenken allenfalls einen Tierkommunikator hinzuziehen, um sowohl den Besitzer als auch das Tier in diesem Prozess zu begleiten.

Egal um was für Veränderungen es sich handelt, es empfielt sich immer, besonders aber wenn der Besitzer selber emotional involviert ist, den Veränderungsprozess mit dem Tier zu gehen. Tiere sind fühlende Wesen, man kann nichts vor ihnen verstecken, aber man kann sie als Partner mit einbeziehen.

Herzliche Grüsse

Sabrina



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Sabrina Bütler
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