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  • Sabrina Bütler

Verladeprobleme und Traumatherapie

Mehr oder weniger jedes Pferd wird von Zeit zu Zeit verladen, sei dies für einen Ausritt an einem anderen Ort, einen Stallwechsel, der Transport auf oder von der Fohlenweide, ein Notfalltransport ins Tierspital, etc. Nicht selten ist dieses Thema "Pferdetransport" nicht ganz stressfrei, einerseits natürlich für das Tier, andererseits aber auch für den Pferdehalter.

Symptome können sich zeigen wie:

- Das Pferd will nicht einsteigen

- Mein Pferd steigt nur ein, wenn schon ein zweites Pferd im Hänger ist

- Mein Pferd steigt zwar ein, geht aber nicht mehr rückwärts raus

- Mein Pferd schiesst aus dem Hänger

- Mein Pferd steigt zwar zu Hause ein, an einem fremden Ort jedoch nicht

- etc.

So versucht der Pferdehalter oft viel, um das Problem zu lösen. Longe, Futter, Kollegen eilen zur Hilfe, zweites Pferd, etc. Wird der zeitliche Druck grösser, so steigt oft auch der Druck beim Pferdehalter und oder dem Umfeld und damit auch beim Pferd.

Dies führt über kurz oder Lange zu Frustrationen oder noch mehr Stress. Gern würde man mal an ein Turnier fahren, gerne würde man mit einem Freund einmal ausreiten, gerne würde man im Notfall wissen, dass das Pferd bei einer Kollik in den Hänger steigt.


Ohnmächtig wird dieses Problem dann immer grösser. So dass am Ende oft Wut und Verzweizflung übrig bleibt.


Bei Verladeproblemen kann ein Trauma die Ursache sein. Was es für viele Tierhalter schwierig macht ist, dass das Tier oft eine Vorgeschichte hat, über welche sie nicht genau Bescheid wissen. So ist es auch schwierig, die entsprechenden Massnahmen zu ergreifen, um nachhaltig an diesem Thema mit dem Tier zu arbeiten.


Hier kann die Traumatherapie ansetzen. Bei der Traumatherapie bei Pferden wird dem Pferd die Möglichkeit gegeben, das Ursprungstrauma an die Oberfläche kommen zu lassen und zusammen mit dem Pferd und dem Besitzer wird einerseits das Trauma gelöst, manchmal in kurzer Zeit, manchmal über einen längeren Zeitraum, und es werden Lösungen erarbeitet, wie der Besitzer mit seinem Pferd zusammen einen Weg gehen kann, damit das Pferd langfristig wieder stressfrei ein und aussteigen kann. Dabei geht der Weg nicht über das Dressieren des Pferdes, sondern darüber, dass das Pferd das Vertrauen in sich, die Umstände (das Verladen/Hängerfahren) und in den Besitzer wieder gewinnt. Das stressfreie Ein- und Aussteigen wird dann das Resultat sein, und nicht die Therapie.


Was braucht es dazu? Vor allem einen offenen Tierbesitzer, der bereit ist, sich auf dieser Ebene seinem Tier zu öffnen, gemeinsam mit seinem Pferd diesen Weg zu gehen. Zuzdem brauchen wir etwas Ruhe und Zeit und einen Pferdeanhänger, damit sich das Pferd uns in der stressigen Situation des Verladens öffnen kann.

Als Therapeutin schaffe ich eine Brücke für und zwischen Pferd und Menschen, so dass Verständnis entstehen kann und der optimale Weg gefunden werden kann, um das Trauma zu lösen. Ich erkläre dem Pferdehalter, welche Bilder und Gefühle mir das Tier übermittelt, und löse die Blockaden, welche bereit sind gelöst zu werden. Unterstützt werden kann dieser Prozess zum Beispiel auch durch Bachblüten oder durch weitere Methoden.


Falls Du Fragen hast, dann zögere nicht, mich zu kontaktieren!


Herzliche Grüsse


Sabrina


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Sabrina Bütler
Rütihof
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Schweiz

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